i-pod-pad-mac - 30.01.2010

Nun ist die Katze aus dem Sack, Apple hat ein Tablett herausgebracht. Die Geeks sind enttäuscht, die Börse freut sich.

Steve Jobs hat das iPad eindeutig und treffend positioniert – zwischen Smartphone und Desktop. Genau das ist das iPad – kein Ersatz für das eine oder das andere. Die Kritik der Geeks geht völlig an dieser Tatsache vorbei und sie wird ungehört verhallen, weil die Zielgruppe eben nicht die Geeks sind, sondern ganz gewöhnliche Leute ohne besonderen Hang zur Technik.

Für diese Zielgruppe hat Apple mit dem iPad tatsächlich etwas Revolutionäres entwickelt – weg mit dem Computer Ballast, der so viele Menschen von der Teilhabe am Computerzeitalter ausgegrenzt hat: Keine Dateien, keine Ordner, keine Viren, keine „Systemoptimierungs-Tipps und Tricks“, keine Fortschrittsbalken, keine komplexen Menüs. Die Wahl des iPhone OS war eine weise Entscheidung.

Ich denke, auch die Geeks werden eines Tages die tatsächliche Innovation des iPads erkennen – die eben grade nicht in  der Technik, sondern in einer völlig anderen Bedien-Philosophie liegt. Das iPhone OS ist heute genau das, was das Mac OS immer verheißen sollte – auf das Minimum reduziert, einfach zu verstehen und zu bedienen, schnell und schick.

Berechtigte Kritik sieht in meinen Augen so aus:

  • Akku nicht wechselbar
  • AppStore nicht offen für alle

Apple hat sein alten Slogan endlich eingelöst:  „The computer for the rest of us“.